Neuwahl: Holger Hasse und Gert Zender führen das BVTDS-Präsidium an

Der Berufsverband der Trainer/innen im Deutschen Sport e.V. (BVTDS) hat im Rahmen seiner Mitgliederversammlung ein neues Führungsgremium gewählt. Künftig werden Holger Hasse (Neviges), Geschäftsführer des Badminton-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen und ehemaliger Cheftrainer des Deutschen Badminton-Verbandes sowie Gert Zender (Halle/Saale), Volljurist und Präsident des Verbandes Deutscher Tischtennis-Trainer, als Präsidenten-Duo die Geschicke des Berufsverbandes leiten. Eine Satzungsänderung führte zur Wahl eines gleichberechtigten Präsidenten-Gespannes.

Gert Zender

Gert Zender

Holger Hasse

Holger Hasse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Holger Hasse agierte bereits in den vergangenen Jahren als Vize-Präsident an der Seite der langjährigen Präsidentin Dafni Bouzikou, die das Amt seit der Gründung des Berufsverbandes im Jahr 2012 innehatte. „Dafni Bouzikou hat in ihrer Amtszeit dem noch jungen Trainerverband im öffentlichen Sport Gehör verschafft. Wir sind ihr für ihren Einsatz zu großem Dank verpflichtet“, so Hasse.

Komplettiert wird das BVTDS-Präsidium durch Olaf Leib (Chemnitz), Präsident und Landestrainer des Sächsischen Box-Verbandes, der im Berufsverband seit Jahren als „Vizepräsident Finanzen“ fungiert, Christine Adams, Teamleiterin Stabhochsprung im Deutschen Leichtathletik Verband und im BVTDS als „Vizepräsidentin Sport“ tätig, Simone Lammers, Lehrerin, ehemalige Landestrainerin des Bremer Badminton Verbandes und „Vizepräsidentin Chancengleichheit“, Chris Faust, langjähriger Bundesliga- und Verbandstrainer Hockey und „Vizepräsident Prävention“ sowie durch Nikolas Müller (Hockey-Bundesligatrainer TG Heimfeld und Rechtsanwalt) als „Vizepräsident Recht“.

Der BVTDS vertritt die Interessen von mehreren tausend Berufstrainerinnen und Berufstrai- nern in Deutschland. Die Mitglieder des BVTDS, zu denen auch namhafte Bundestrai- ner/innen gehören, arbeiten auf Vereins-, Landes- und Bundesebene. „Seit Jahren ist durch wissenschaftliche Studien belegt, dass die Arbeitsbedingungen der Trainerinnen und Trainer insbesondere im Vergleich zu anderen Führungstätigkeiten verbessert werden müssen. Dabei ist es erfreulich, dass dies im Gegensatz zu früher in vielen Sportorganisationen mittlerweile ebenso gesehen wird. Entscheidend wird aber die Umsetzung sein, für die wir engagiert kämpfen werden“, so Holger Hasse.

„Der Verband setzt sich aber auch für die gesellschaftliche Anerkennung und Wertschätzung der Trainerinnen und Trainer in der Öffentlichkeit ein. Natürlich stehen Athletinnen und Athleten im Mittelpunkt der Wahrnehmung. Aber auch Trainerinnen und Trainer, die mit ihrer Arbeit den Grundstein für die sportlichen Leistungen liefern, müssen mehr Erwähnung finden. Das ist zu selten der Fall, es sei denn, es handelt sich um medial top-platzierte Sportarten wie Fußball“, bedauert der langjährige Tischtennis- Bundesligatrainer Gert Zender.

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