Wie viel Nähe ist erlaubt? Projekt „TraiNah“ der Uni Ulm untersucht brisante Fragestellung

Am 7. Mai vertrat Christine Adams, Vizepräsidentin Sport, den BVTDS beim Auftakttreffen des Projektes „TraiNah“ des Uniklinikums Ulm. Das Projekt widmet sich der Fragestellung, wie viel Nähe im Zusammenspiel Trainer*in und Athlet*in im Nachwuchsleistungssport angemessen und erlaubt ist. Eine Fragestellung, die aufgrund der gesellschaftlichen Diskussionen um sexuelle Belästigungen und Übergriffe im Sport aktuell sehr präsent ist und Trainerinnen und Trainer durchaus auch verunsichert.

Christine Adams

Christine Adams

Das Projekt möchte durch Befragungen von Trainer*innen sowie Athlet*innen aus dem Nachwuchsleistungsbereich den Umgang mit Nähe und Distanz sowohl aus Perspektive der Trainer*innen als auch der Athlet*innen untersuchen und darauf aufbauend Trainer*innen-Schulungen zum Thema Nähe und Distanz in Sportgruppen entwickeln, diese anschließend durchführen und schließlich evaluieren.

Bereits im August sollen 16 Telefon-Interviews mit Trainerinnen und Trainern geführt werden und im Februar 2020 um eine Onlinebefragung ergänzt werden. Die Schulungs-Workshops sollen im November 2020 starten. Der BVTDS wird das Projekt unterstützen und bei Interesse an Interviews Kontakt herstellen sowie Links zur Onlinebefragung an seine Mitglieder weiterleiten.

Weitere Infos gibt es unter dem folgenden Link: https://www.uniklinik-ulm.de/kinder-und- jugendpsychiatriepsychotherapie/forschung-und-arbeitsgruppen/arbeitsgruppe-gewalt- entwicklungspsychopathologie-und-forensik/trainerinnen-als-zentrale-akteurinnen-in-der- praevention-sexualisierter-gewalt-umgang-mit-naehe-und-distanz-im-verbundsystem- nachwuchsleistungssport.html

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