Holger Hasse und Gert Zender zu Gast im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (und Sport)

Die beiden BVTDS-Präsidenten Holger Hasse und Gert Zender folgten einer Einladung von Beate Lohmann ins Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) in Berlin. In einem mehrstündigen Gespräch erkundigte sich die für Sport zuständige Abteilungsleiterin über die Situation der Trainer*innen in der Corona-Zeit. „Wir haben auf die besonders herausfordernde Situation der selbstständigen Trainer*innen hingewiesen, die auf Corona-Soforthilfe angewiesen waren und wieder sind“, so Gert Zender. „Zwar wurde durchaus auch bei einigen angestellten Trainerinnen oder Trainern Kurzarbeit vollzogen, in der Summe aber bietet das Anstellungsverhältnis auf Ebene der Bundes- und Landestrainer*innen eine andere Sicherheit.“

Holger Hasse und Gert Zender auf dem Weg zu Beate Lohmann.

Holger Hasse und Gert Zender auf dem Weg zu Beate Lohmann.

Sehr interessiert war Beate Lohmann auch am Stand der Umsetzung des Konzeptes zur Verbesserung der arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen von Trainer*innen, welches von der DOSB-Mitgliederversammlung 2019 beschlossen wurde. Holger Hasse und Gert Zender kritisierten in diesem Zusammenhang, dass es nach wie vor befristete Arbeitsverträge gäbe oder aber weitere Befristungen aufgrund der Verschiebung der Olympischen Spiele von Tokio durch die Verbände vorgeschlagen würden.

Zudem thematisierten das Präsidenten-Duo, dass Trainer*innen oftmals noch neben ihrer Arbeit mit den Athletinnen und Athleten viele Aufgaben im administrativen und organisatorischen Bereich wahrnehmen müssen, was zu Lasten der eigentlichen Trainer*innen-Tätigkeiten geht und aufgrund des großen zeitlichen Umfanges auch zu Verstößen von Arbeitsschutz-Vorgaben führt. „Hierzu teilte Beate Lohmann erfreulicherweise mit, dass eine Umsetzungsvereinbarung zwischen BMI und DOSB geplant sei, es aber noch der Klärung einiger Sachfragen bedürfe“, so Zender. „Abschließend versicherte sie, dass für sie die Trainerinnen und Trainer eine wichtige Rolle spielen und unser Gespräch sicher nicht das letzte war, was wir natürlich sehr begrüßen.“

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