BVTDS engagiert Daniel Stark als Projektleiter

Das Präsidium des BVTDS erhält hauptberufliche Unterstützung. Mit Daniel Stark beschäftigt der Berufsverband der Trainerinnen und Trainer im Deutschen Sport e.V. seit dem 01.11.2020 einen „Projektleiter“ im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung. „Mittelfristig streben wir eine Förderung aus öffentlichen Mitteln und damit eine umfängliche Hauptberuflichkeit an. Nur so können die Belange der Trainerinnen und Trainer ebenso ihre Berücksichtigung im deutschen Sport finden wie die der Athletinnen und Athleten“, fordert BVTDS-Präsident Holger Hasse. Doch die Bretter, die es zu bohren gilt, sind dick. Fürs Erste hat der Berufsverband eine interne Lösung gefunden: „Unser für Finanzen zuständige Vizepräsident Olaf Leib hat in den vergangenen Jahren sehr gut gewirtschaftet. Wir können uns diese Beschäftigung zunächst aus Eigenmitteln leisten“, erläutert Gert Zender, neben Hasse Präsident des Berufsverbandes.

Daniel Stark

Daniel Stark

Mit Daniel Stark hat der BVTDS einen Vollbluttrainer für sich gewonnen. Der 33-Jährige ist A-Trainer Badminton und war über zehn Jahre als Profi-Trainer im Nachwuchsleistungssport tätig. Aktuell ist Stark als Fachkraft für Kinder- und Jugendarbeit beim Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen insbesondere für die Trainer*in-Ausbildung verantwortlich und betreibt zudem eine eigene Praxis als Heilpraktiker. „Mit Daniel Stark haben wir einen sehr zuverlässigen und kompetenten Projektleiter finden können“, so Zender. „Wir sind davon überzeugt, dass wir mit ihm unsere Arbeit ausweiten und weiter aufwerten werden.“

Eine seiner ersten Aufgaben war die Erstellung einer umfangreichen Umfrage unter Bundestrainerinnen und Trainern sowie BVTDS-Mitgliedern, die derzeit erfolgt und Rückschlüsse über die aktuellen arbeitsvertraglichen Gegebenheiten der Berufstrainerinnen und -trainer geben soll. „Vor gut einem Jahr hat die DOSB-Mitgliederversammlung das Konzept zur Verbesserung der arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen beschlossen. Wir möchten wissen, wie der Stand der Umsetzung ist und werden sicher den Finger in die Wunde legen, wenn es weiterhin Missstände zu verzeichnen gibt“, so Hasse.

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