Überbrückungshilfe berücksichtigt nach wie vor keine Lebenshaltungskosten

Die Corona-Überbrückungshilfe des Bundes zur Erstattung förderfähiger Fixkosten für Solo-Selbstständige und Freiberufler geht in die 2. Phase. Nach wie vor nicht berücksichtigt werden Honorarausfälle und damit Lebenshaltungskosten, was es vielen freiberuflichen Trainerinnen und Trainern erschwert, ihre Existenz zu sichern. Der BVTDS kritisiert dies deutlich. Mehr dazu in der folgenden Pressemitteilung:

BVTDS_Pressemitteilung_vom_18.10.2020

Antrag auf Überbrückungshilfe noch bis zum 31.08.2020 möglich

Nach wie vor machen die Auswirkungen der Corona-Pandemie auch selbständigen oder freiberuflichen Trainerinnen und Trainern im Sport schwer zu schaffen. Der BVTDS hat ein Merkblatt zur Beantragung einer Überbrückungshilfe des Bundes zusammengestellt. Die Beantragung der Unterstützung ist noch bis zum 31.08.2020 möglich und soll gravierende Liquiditätslücken schließen.

BVTDS_Mitgliederinfo_2020_07_28_Überbrückungshilfe

BVTDS fordert Unterstützung bei Honorarausfällen freiberuflich Tätiger

Die aktuelle Corona-Krise trifft insbesondere selbständig und freiberuflich Tätige wirtschaftlich hart. Damit auch viele Trainerinnen und Trainer. Da eine nachhaltige Öffnung der Sportstätten nicht in Sicht ist, fordert der BVTDS eine Ausweitung der staatlichen Soforthilfe, die zum einen den Ausgleich von Honorarausfällen und zum anderen die Verlängerung der Unterstützung über die bisher geltenden drei Monate umfasst.

Untenstehend findet sich die aktuelle Pressemitteilung des BVTDS, die sich diesem Thema widmet sowie ein „Leitfaden zur Antragsstellung auf Soforthilfe“ von Bernd Krey, der uns freundlicherweise vom Verband der Tischtennistrainer (VDTT) zur Verfügung gestellt wurde.

BVTDS_Pressemitteilung_vom_01.05.2020

Der Antrag auf Corona-Soforthilfe

Erster BVTDS-Live-Talk erörtert arbeitsrechtliche Fragestellungen – im Fokus: Kurzarbeit und Arbeitszeitdokumentation

Viele Menschen und Institutionen nutzen in Zeiten des Kontaktverbotes in Folge der Corona-Pandemie Möglichkeiten des digitalen Austauschs – auch der Berufsverband der Trainerinnen und Trainer im Deutschen Sport e.V. (BVTDS). Erstmalig und kurzfristig organisierte der BVTDS einen Live-Talk zwischen Präsidium und interessierten Mitgliedern zu aktuellen arbeitsrechtlichen Fragestellungen.

20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit zum kollegialen Austausch. „Wir bewerten die kurzfristig anberaumte Veranstaltung sehr positiv. Wir merken einmal mehr, dass es für Trainerinnen und Trainer einige brennende Fragestellungen gibt“, so Holger Hasse, neben Gert Zender Präsident des BVTDS. „Das erste, ganz spontane Feedback der Teilnehmenden war positiv. Wir werden dieses Format wiederholen“, ergänzte Gert Zender.

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Vor dem Hintergrund geschlossener Sportanlagen und der Aussetzung des regulären Trainingsbetriebes sind aktuell auch einige Trainerinnen und Trainer von Kurzarbeit betroffen. Nikolas Müller, Volljurist und Vizepräsident Recht im BVTDS, verwies darauf, dass Kurzarbeit nicht einseitig vom Arbeitgeber angeordnet werden dürfe, sondern der Zustimmung des Arbeitnehmers bedürfe. Auch die Androhung von betriebsbedingten Kündigungen in diesem Kontext sei in der Regel nicht rechtmäßig. „Diese widersprechen gänzlich dem Gedanken von Kurzarbeit“, so Müller, der im Falle einer tatsächlichen betriebsbedingten Kündigung auf die notwendige Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht verwies.

Wie sich im Austausch herausstellte, greift bei einigen Trainer*innen zum Teil gar „Kurzarbeit null“, womit keinerlei Arbeitsleistung verbunden ist. „Das überrascht durchaus“, befand Nikolas Müller. „Eine Voraussetzung für die Anzeige von Kurzarbeit ist erheblicher Arbeitsausfall. Allerdings muss der Arbeitgeber zunächst versuchen, den Arbeitsausfall möglichst zu verhindern. Neben dem reinen Trainingsbetrieb haben Trainerinnen und Trainer bekanntermaßen eine Vielzahl von weiteren Aufgaben, die auch aktuell erledigt werden können und müssen. Dokumentationen, Austausch mit Athletinnen und Athleten, die Erstellung von Plänen für das Heimtraining und vieles mehr.“

Zudem wies Müller darauf hin, dass vor der Anzeige von Kurzarbeit bzw. vor Bezug von Kurzarbeitergeld alle Überstunden abzubauen sind. „Sofern das Arbeitszeitkonto also mehrere Hundert Überstunden aufweist – und das ist in Trainerkreisen keine Seltenheit -, ist zunächst deren vollständiger Abbau und damit voller Gehaltsbezug angesagt“, führte Holger Hasse aus.

Die Diskussion zeigte allerdings einmal mehr auf, dass die Dokumentation von Arbeitszeit im Sport leider nicht an der Tagesordnung ist, sondern Überstunden als gegeben angenommen werden – beidseitig. „Wir erleben immer wieder Selbstausbeutung von Trainerinnen und Trainern“, so Hasse, der im Kollegenkreis mit Verweis auf die im Dezember 2019 von der DOSB-Mitgliederversammlung beschlossene „Trainerkonzeption“ empfahl: „Im Trainergeschäft gibt es meist leider keine geregelten Arbeitszeiten. Umso wichtiger ist einerseits eine mit den Dienstvorgesetzten abgestimmte mittel- und langfristige Einsatzplanung und andererseits die möglichst genaue Dokumentation der tatsächlich angefallenen Arbeitszeit sowie deren Übermittlung an den Arbeitgeber. Gerade in dieser Zeit ist es für von Kurzarbeit betroffene Trainer*innen wichtig, Überstunden nachweisen zu können, da diese wie erwähnt zunächst bei vollem Gehalt abgegolten werden müssen.“

Nikolas Müller ging sogar noch einen Schritt weiter: „Arbeitszeiterfassung ist insgesamt ein großes Thema. Mein Rat lautet, die geleistete Zeit so exakt wie möglich inklusive der Darstellung der absolvierten Aufgaben zu dokumentieren und vom Arbeitgeber monatlich bestätigen zu lassen.“

Nach rund zweistündiger Diskussion endete der erste BVTDS-Live-Talk – es wird sicher eine Wiederholung folgen.

 

BVTDS spricht sich für Olympia-Verschiebung aus und führt Umfrage unter Trainer*innen durch

Olympia 2020 im japanischen Tokio trotz Corona-Pandemie, unüberschaubarer gesundheitlicher Risiken, fehlenden Trainings und zum Teil unklarer Qualifikationsregularien durch Wettbewerbspause? Der Berufsverbandes der Trainer*innen im deutschen Sport e.V. (BVTDS), die Interessenvertretung von Berufstrainerinnen und -trainern, hat zu dieser Frage eine klare Haltung: „Unter den gegebenen Umständen wäre die Durchführung der Olympischen Spiele zum geplanten Zeitpunkt nicht verantwortlich. Wir sprechen uns daher für eine Verschiebung aus. Es ist klar, dass eine Verschiebung des größten Sportereignisses der Welt eine weitreichende, schwierige und sehr schmerzliche Entscheidung ist. Aber der Spitzensport hat in der Gesellschaft eine wichtige Vorbildfunktion und muss hier seinen Beitrag zur Verlangsamung der Corona-Pandemie leisten“, so das Präsidenten-Duo Gert Zender und Holger Hasse.

Team Kanada hat bereits mitgeteilt, nicht an den Spielen teilzunehmen, auch die ersten deutschen Athletinnen und Athleten haben sich gegen Olympia 2020 positioniert. Um ein umfassendes Meinungsbild zu erhalten, wird der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) die Stimmung unter allen deutschen Kaderathlet*innen eruieren.

Gleiches wird der BVTDS im Trainerkreis initiieren. „Wir unterstützen die Initiative des DOSB, die Athletinnen und Athleten nach ihrer Haltung zu befragen“, so Holger Hasse und Gert Zender. „Uns ist es aber wichtig, auch die Meinung der Trainerinnen und Trainer, die in den vergangenen vier Jahre ihre Sportlerinnen und Sportler intensiv auf die Qualifikationswettbewerbe und die Spiele vorbereitet haben, einzuholen. Auch für sie ist Olympia beruflich wie finanziell von immenser Bedeutung.“

Der BVTDS wird dazu eine Online-Umfrage durchführen und die Bundestrainer*innen und seine Mitglieder einladen, an der Umfrage teilzunehmen, um darzulegen, ob man sich für Olympia in 2020, für eine Verschiebung oder für eine Entscheidung zu einem späteren Zeitpunkt ausspricht.

Zehnder: „Im DOSB hat das TrainerIn-Projekt einen sehr hohen Stellenwert“

Am 21. Oktober fand die Kickoff-Veranstaltung des Projektes „TrainerInSportdeutschland“ des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) statt. Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer tauschten sich in diversen Gruppen über die Trainersituation in Deutschland sowie Vorhaben für die Zukunft aus und lauschten Vorträgen und Impulsreferaten. Im Zentrum des Geschehens: Eva Zehnder, die seit dem 01.07.2019 als Projektleiterin TrainerInSportdeutschland fungiert und damit das Projekt auf operativer Ebene verantwortet. Wir sprachen mit der 27-jährigen Erziehungswissenschaftlerin über das Geschehen.

BVTDS: Ehrlich gesagt: Auf Außenstehende wie uns wirkt das Projekt ein wenig sperrig. Erläutere doch bitte mal, worum es geht.

Zehnder: „Wir möchten die Situation aller Trainerinnen und Trainer in Deutschland verbessern. Unsere Zielgruppe sind ehrenamtliche Trainerinnen und Trainer ebenso wie hauptberufliche. Dazu muss meines Erachtens nach in der Öffentlichkeit ein klares Bild entstehen, was es eigentlich heißt, als Trainerin und Trainer tätig zu sein.“

BVTDS: Das ist tatsächlich eine Herausforderung. Wie ist dieses Projekt entstanden?

Zehnder: „2016 hatte die DOSB-Konferenz ‚Schlüsselfunktion Trainer/in‘ gemeinsam mit den Mitgliedsorganisationen und DOSB-nahen Institutionen die Vision ‚TrainerIn 2026‘ mit 13 bereichsübergreifenden Leitzielen erarbeitet. Die Vision besagt, dass bis 2026 alle Sportarten im Sportvereinssystem über eine ausreichende Anzahl an qualifizierten Trainerinnen und Trainern verfügen sollen. In den vergangenen rund drei Jahre hat der DOSB daraus ein Projekt skizziert. Im Zentrum der Überlegungen standen die Fragen, welchen Beitrag der DOSB zur Erreichung der 13 Ziele leisten und wie wir es schaffen können, möglichst viele Akteure im Handlungsfeld Trainer*innen zu beteiligen. Die Stelle, die ich nun ausübe, ist Teil dieses Projektes.“

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Eva Zehnder, Projektleiterin „TrainerInSportdeutschland“ des DOSB

BVTDS: Wie genau möchtest du, möchte der DOSB vorgehen, um seine Vision in die Realität umzusetzen?

Zehnder: „Der DOSB begreift das Projekt als Organisationsentwicklungsprojekt. Das bedeutet, es sollen gemeinsam mit anderen Organisationen, mit Mitgliedsverbänden und Institutionen Initiativen angestoßen werden, die in einem der 13 Zielbereiche Impulse setzen und Entwicklungen forcieren. Der DOSB hat mit seinem Innovationsfonds positive Erfahrungen gemacht, als es gelungen ist, über finanzielle Unterstützung und persönliche Begleitung Projekte ins Leben zu rufen. Akteure wurden zusammengebracht, man hat voneinander gelernt. So soll es auch im aktuellen Fall sein.“

 

BVTDS: Man setzt also auf Partner, die sich gemeinsam mit dem DOSB engagieren und Antreiber sind?

Zehnder: „Exakt. Es geht darum, gemeinsam besser zu werden, Ideen zu generieren, wie wir mehr Trainer*innen für Vereine gewinnen können, wie die Ausbildung verbessert werden kann, wie der Beruf an gesellschaftlichem Standing gewinnen kann. Darum ist auch die dsj Teil des Projektes. Wir, der DOSB und die dsj können in diesen Fragestellungen nicht alleine agieren, sondern einen Rahmen schaffen und die Mitgliedsorganisationen entsprechend unterstützen.“

BVTDS: Innerhalb des DOSB ist das nun dein Job. Welche sind deine genauen Arbeitsinhalte?

Zehnder: „Meine Aufgabe wird es sein, für den DOSB zukünftige Trainer-Projekte in Verbänden und Vereinen zu begleiten. Ich möchte zudem die Öffentlichkeitsarbeit rund um die Trainertätigkeit verbessern, Trainerinnen und Trainer sichtbarer machen. Außerdem liegt mir das Wissensmanagement sehr am Herzen. Ich möchte Erkenntnisse und Best-Practice-Beispiele sichtbar machen und verbreiten.“

BVTDS: In Sachen Öffentlichkeitsarbeit ist euch eine tolle Präsentation auf der DOSB-Homepage und auf Facebook gelungen.

Zehnder: „Tatsächlich haben wir auf Facebook die Gruppe „TrainerInSportdeutschland“ etabliert, der in kurzer Zeit viele Nutzer beigetreten sind. Hier möchten wir zum einen viele Neuigkeiten aus dem Trainergeschäft vorstellen. Neue Trainingsformen, wissenschaftliche Erkenntnisse, Fortbildungsmöglichkeiten, Workshops, aber gerne auch eure BVTDS-Forderungen nach Verbesserungen der arbeitsrechtlichen Bedingungen, die wir voll unterstützen. Zum anderen dient die Gruppe als Austauschplattform für Trainerinnen und Trainer. Ein zentraler Aspekt ist die Beteiligung von Trainern!“

BVTDS: Bisher habt ihr unter Anderem zwei tolle Podcasts veröffentlicht.

Zehnder: „Ja, einmal monatlich werden wir ‚Trainer*innen in Sportdeutschland eine Stimme geben‘. Die beiden ersten Gespräche gab es mit Toni Söderholm, dem Eishockey-Bundestrainer, und Erik Wudtke, Bundestrainer Nachwuchs im Deutschen Handball Bund. Aber das soll nur der Anfang sein. Wir wollen verschiedene Trainerinnen und Trainer beteiligen, um die Vielfalt des Trainer-Seins abzudecken. Die Herausforderung ist, sie zu erreichen.

BVTDS: Dazu habt ihr auch die Kickoff-Veranstaltung zum Projekt am 21. Oktober in Frankfurt genutzt. Das erschien uns als der offizielle Startschuss.

Zehnder: „Tatsächlich war das so etwas wie ein positiver Projektauftakt. Unter den rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren circa 60 Trainerinnen und Trainer. Wir haben über das Projekt in Gänze informiert und sind in den Austausch gegangen. Zudem haben wir die Ausschreibung ‚Trainer*in-Projekte‘ präsentiert.“

BVTDS: Kannst du die bitte kurz umreißen?

Zehnder: „Der DOSB stellt insgesamt 150.000,00 Euro zur Förderung von Projekten in den Mitgliedsorganisationen und DOSB-nahen Institutionen zur Verfügung, die der Erreichung der Vision dienen und sich auf mindestens eines der Leitziele beziehen. Bereits am 15.12.2019 endete die Frist zur Antragsstellung. Es soll schnell gehen mit der Umsetzung.“

BVTDS: Die Bedeutung von Trainerinnen und Trainern im deutschen Sport ist eigentlich unstrittig. Aber der DOSB verfolgt das Vorhaben, deren Situation entscheidend zu verbessern, unserer Einschätzung mal mehr, mal weniger intensiv und ambitioniert. Wie empfindest du den Stellenwert deines Projektes innerhalb des DOSB?

Zehnder: „Sehr hoch. Drei Vorstandsmitglieder sind Teil des Projektlenkungsausschusses, der Beirat ist mit zwei Präsidiumsmitgliedern besetzt. Das Projekt ist aus meiner Sicht sehr gut in die Gesamtstrategie des DOSB eingebunden.“

BVTDS: Welche der 13 Teilziele der Vision Trainer 2026 erscheinen dir besonders bedeutsam?

Zehnder: „Alle Ziele haben ihre Relevanz. Vermutlich liegt mir Leitziel 1 besonders am Herzen. Es besagt, dass bis 2026 der DOSB und alle Mitgliedsorganisationen die Förderung von Trainerinnen und Trainern als Kernaufgabe verstehen. Das ist letztlich die Grundvoraussetzung für die Zielerreichung.“

BVTDS: Noch ein persönliches Wort: Wie gelangt eine Erziehungswissenschaftlerin zum DOSB?

Zehnder: „Schwerpunkt meines Studiums war Sportdidaktik. Ich habe mich also schon immer dem Sport verbunden gefühlt, zumal ich selbst passionierte Reiterin und ehrenamtlich als Trainerin tätig bin. Bevor ich mich beim DOSB beworben habe, habe ich das Nachwuchsführungskräfte-Programm der Deutschen Reiterlichen Vereinigung in der Abteilung Ausbildung durchlaufen. Insofern hatte ich mich schon vorher mit dem gesamten Trainerwesen und im speziellen mit der Aus- und Fortbildung von Trainer*innen befasst.  Der Job beim DOSB kommt daher wie gerufen, um sich für Trainerinnen und Trainer aller Sportarten einzusetzen und deren Situation zu verbessern.“

Ergänzende Information: Die Ausschreibung der Trainer*in-Projekte mitsamt aller Leitziele und der Fördervoraussetzungen finden sich auf der Projekthomepage des DOSB unter https://trainerinsportdeutschland.dosb.de/