Wichtiges Etappenziel erreicht: Berufsverband begrüßt die von DOSB-Mitgliederversammlung beschlossene Trainer*innen-Konzeption

Ein wichtiges Etappenziel ist erreicht: Die Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) hat das Konzept zur „Verbesserung der arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen für Trainer*innen“ beschlossen. Der BVTDS vermochte durch die intensive Einbeziehung und Mitwirkung der beiden Präsidenten Holger Hasse und Gert Zender in die DOSB-Arbeitsgruppe wesentliche Impulse einzubringen und zahlreiche Forderungen durchzusetzen. „In vielen Punkten, wie beispielsweise in den Bekenntnissen zur Absage rechtswidriger Kettenarbeitsverträge, zu festgelegten Lohnuntergrenzen in Form einer Vergütungstabelle sowie zur Aufstellung von Regeln zum Arbeitsschutz und zur Arbeitszeit, wurde ein durch alle Mitglieder der Arbeitsgruppe getragener Konsens gefunden, der nun auch die Zustimmung der Spitzenverbände gefunden hat“, freute sich Holger Hasse.

Nun geht es um die Umsetzung. „Man darf gespannt sein, wie diese erfolgen wird. Dabei kommt den Spitzensportverbänden, in deren Funktion als Arbeitgeber, ein hohes Maß an Verantwortung zu“, so Holger Hasse, einst selbst Chef-Bundestrainer Badminton, weiter.

„Die Feststellung von Bundesinnenministers Horst Seehofer im Rahmen der Mitgliederversammlung, dass die Trainerkonzeption eine sehr gute Grundlage für weitere Gespräche bietet, stimmt uns zuversichtlich. Die Ankündigung, den Bundesetat in Sachen Leistungssport erheblich zu erhöhen, kann die Verbände in die Lage versetzen, die beschlossenen Rahmenbedingungen auch umzusetzen“, hofft Gert Zender.

Bis zur endgültigen Umsetzung des Konzeptes sind also weiterhin dicke Bretter zu bohren. Insbesondere, wenn man den Blick auf die Trainerinnen und Trainer auf Landesebene und im gesamtem Nachwuchsbereich richtet. „Denn das Konzept hat für die Länderebene im Gegensatz zu den bundesfinanzierten Trainerinnen und Trainer lediglich den Charakter einer Handlungsempfehlung“, so die beiden Präsidenten. „Aber auch hier sind Verbesserungen der arbeitsrechtlichen Situation absolut notwendig.“

Das gesamte Papier ist auf der Homepage des DOSB einsehbar: Konzept zur „Verbesserung der arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen für Trainer*innen“

 

 

Gert Zender sprach am Wingate Institute im israelischen Netanja

Große Auszeichnung für Gert Zender und den Berufsverband der Trainerinnen und Trainer im Deutschen Sport e.V. Auf Einladung der Deutschen Olympischen Akademie (DOA) war der BVTDS-Präsident, der zugleich dem Verband Deutscher Tischtennistrainer vorsteht, Teil einer DOA-Delegation, die Anfang November unter der Leitung des stellvertretenden Vorsitzenden Prof. Dr. Manfred Lämmer das erste gemeinsame Seminar der Nationalen Olympischen Akademien von Israel und Deutschland absolvierte. Die DOA setzt sich mit Grundsatzfragen der Olympischen Bewegung und ihren vielfältigen historischen, politischen, sozialen, ökonomischen und kulturellen Aspekten auseinander.

Themen der Veranstaltung waren „Die drohende Isolation des Staates Israel im Weltsport“ sowie „Strukturen und Herausforderungen der Coaching-Ausbildung in Israel und Deutschland“ auf der Tagesordnung. Neben den Vorträgen ging es vor allem auch um den Austausch von Meinungen und Erfahrungen in Bezug auf unterschiedliche Konzepte.

Gert Zender referiert auf Einladung des DOA in Israel.

Gert Zender referierte auf Einladung des DOA in Israel zur Trainersituation iin Deutschland.

Neben den jeweiligen offiziellen Delegationsvertretern und -vertreterinnen nahmen auch zahlreiche Sportstudent*innen des Wingate-Institutes teil. Ebenso waren Repräsentanten des Nationalen Olympischen Komitees sowie der Nationalen Olympischen Akademie von Guatemala Gäste des Seminars. Der Staat Israel konzentriert am Wingate-Institut in Netanja, ca. 30 km nördlich von Tel Aviv, die pädagogischen, beruflichen und wissenschaftlichen Ressourcen für die Entwicklung des Sportunterrichts, des „Sports für alle“ sowie des Spitzensports und des Sports als Mittel zur sozialen und körperlichen Rehabilitation. Nach offiziellem Bekunden des Institutes „passieren täglich rund 5.000 Akademiker, Trainer, Sportler, Studenten und die breite Öffentlichkeit Wingates Tore. Das Institut dient als Trainingszentrum für Nationalmannschaften, für die Olympiamannschaft und veranstaltet internationale sportwissenschaftliche Konferenzen.“

Im Rahmen des Seminars stellten Dr. Lutz Nordmann und Frank Wieneke im Themenkomplex Strukturen und Herausforderungen der Coaching-Ausbildung in Israel und Deutschland die Arbeit und Inhalte der Trainerakademie Köln dar. Gert Zender bekam Gelegenheit, zum Thema Trainer*innen in Deutschland – Aktuelle Situation und Perspektiven zu referieren. Dabei ging er auf die aktuelle Situation der Trainer*innen in Deutschland ein. Hierbei berief er sich auf die Studien der Professoren Digel und Thiel von der Universität Tübingen sowie auf die Studie „Standortbedingungen von Trainerinnen und Trainern im deutschen Spitzensport im internationalen Vergleich“ von Prof. Breuer von der Sporthochschule Köln, wonach insbesondere die arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen eine wesentliche Ursache darstellen, weshalb deutsche Trainer*innen sich von ihrer Tätigkeit abwenden und Beschäftigungen im Ausland oder in anderen Funktionen suchen.

Schwerpunkt des Vortrages war die Darstellung der arbeitsrechtlichen Defizite der Trainer*innen- Verträge und die aktuelle Diskussion zur Lösung des Problems. Hierzu fasste er die Ergebnisse der vom DOSB eingesetzten „AG Trainerkonzept“ zusammen, die am 07.12.2019 in die Mitgliederversammlung des DOSB eingebracht werden. In einem Exkurs stellte er die Vision des DOSB im Projekt „TrainerinSportDeutschland“ dar, wonach bis 2026 alle Sportarten über eine ausreichende Anzahl an qualifizierten Trainer*innen verfügen sollten. Darüber hinaus bot sich die Gelegenheit, die BVTDS-Arbeit darzustellen.

„Ich fand es als einen gelungenen Auftakt, die deutsch-israelischen Beziehungen auszubauen. Der fachliche Austausch zur Ausbildung der Trainerinnen und Trainer in Deutschland und Israel war sehr fruchtbringend. Beeindruckt war ich von den Vorträgen, in denen der Boykott gegen israelische Sportlerinnen und Sportler dargestellt wurde. Meine naive Vorstellung, dass der Sport die Welt verbindet, scheint leider unrealistisch zu sein“, so Gert Zender.

Der deutschen Delegation gehörten an:

  • Uwe Becker (Bürgermeister der Stadt Frankfurt und Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft)
  • Michaela Engelmeier (Bundestagsabgeordnete a. D., Vizepräsidentin der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und Leiterin der Berliner Büros von MAKKABI Deutschland)
  • Prof. Dr. Manfred Lämmer (Stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Olympischen Akademie)
  • Alex Feuerherdt (freier Publizist und Autor)
  • Tobias Knoch (Direktor der Deutschen Olympischen Akademie)
  • Alon Meyer (Präsident von MAKKABI Deutschland)
  • Prof. Dr. Jürgen Mittag (Leiter des Instituts für Europäische Sportentwicklung und Freizeitforschung an der DSHS Köln)
  • Prof. Dr. Lutz Nordmann (Direktor der Trainerakademie Köln des DOSB)
  • Frank Wieneke (Wissenschaftlicher Referent an der Trainerakademie Köln des DOSB, Olympiasieger im Judo 1984 und Silbermedaillengewinner 1988)
  • Gert Zender (Präsident des Berufsverbands der Trainer/innen im Deutschen Sport und des Verbandes Deutscher Tischtennistrainer)

Im DLF-Interview mahnt Holger Hasse die Umsetzung der Trainerkonzeption an

BVTDS-Präsident Holger Hasse kam im Deutschlandfunk zum Thema „Traineroffensive“ zu Wort. Im Interview lobte Hasse die aktuelle, vom BVTDS begleitete Trainerinitiative, mahnte aber zugleich die tatsächliche Umsetzung der Konzeption an, die am 7. Dezember von der DOSB-Mitgliederversammlung beschlossen werden soll.

So sie beschlossen werde, verspricht der ehemalige Chef-Bundestrainer Badminton, den Institutionen bei der Umsetzung genau auf die Finger zu schauen. Ganz wichtig auch: Die Verbesserung der arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen für Trainerinnen und Trainer dürften nicht nur auf Bundesebene gelten, sondern müssten unbedingt auch auf Länderebene Anwendung finden.

Zur vollständigen Audio-Datei des Interviews geht es über den folgenden Link (Play-Symbol im Foto nutzen): Trainer-Offensive großer Schritt in die richtige Richtung

CDU/CSU-Bundestagsfraktion spricht sich für Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Trainerinnen und Trainer aus

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat sich zur jüngsten Sportausschuss-Sitzung des Deutschen Bundestages geäußert. Eberhard Gienger, sportpolitischer Sprecher der Fraktion, sprach sich in einer Pressemitteilung für die zentralen Maßnahmen zur Verbesserung der arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen von Trainerinnen und Trainer wie „flexiblere Vergütung, einen besseren Arbeitsschutz, gerechtere Ausgleichs­regelun­gen zu intensiven Arbeitszeiten sowie für umfassendere Möglichkeiten bei Aus-, Weiter- und Fortbildungen“ aus. Das macht Mut, dass die Konzeption von der DOSB-Mitgliederversammlung angenommen und in die Tat umgesetzt wird.

Die vollständige Pressemitteilung findet sich hier:

https://www.cducsu.de/presse/pressemitteilungen/fuer-eine-traineroffensive-im-spitzensport

Meilenstein für Berufstrainerinnen und -trainer: BVTDS feiert großen Erfolg!

Die intensiven Bemühungen des BVTDS haben sich ausgezahlt! Im Rahmen der Sitzung des Sportausschusses des Deutschen Bundestages am 13.11.2019 hat Dirk Schimmelpfennig, Vorstand Leistungssport im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) die Konzeption zur „Verbesserung der arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen für Trainerinnen und Trainer“, das wesentliche Forderungen des Berufsverbandes aufgreift, vorgestellt.

Die Konzeption soll bei der DOSB-Mitgliederversammlung am 07.12.2019 in Frankfurt am Main beschlossen und dann umgesetzt werden und beinhaltet endlich klare Vorgaben für eine gerechte und angemessene arbeitsrechtliche Behandlung von Trainerinnen und Trainern im deutschen Sport. Wesentliche Eckpfeiler des Konzeptes sind das Ende von befristeten Kettenverträgen, Gehaltsuntergrenzen in Orientierung an Funktion, Qualifikation und Erfahrungswerten sowie Arbeitszeitkonten, die die Grundlage für die Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes liefern.

Maßgeblich waren und sind seit 2017 die BVTDS-Präsidenten Holger Hasse und Gert Zender als Mitglieder der Arbeitsgruppe an der Ausarbeitung beteiligt. Umso größer ist die Freude bei Holger Hasse über die Präsentation von Dirk Schimmelpfennig vor dem Sportausschuss: „Wir begrüßen diese Entwicklung sehr und setzen große Hoffnungen in das Konzept. Wir gehen davon aus, dass die DOSB-Mitgliederversammlung die Konzeption annehmen und dann bis 2021 eine Umsetzung erfolgen wird. Diese werden wir intensiv begleiten und darauf achten, dass die Vorhaben in die Tat umgesetzt werden.“

Weitere Informationen zur Konzeption sind der Pressemitteilung des Bundestages zu entnehmen: Bessere Arbeitsbedingungen für Trainer

Simone Lammers kämpft um mehr Medien-Präsenz für Trainerinnen

Seit der Frauenvollversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) im Jahr 2016 existiert die AG zur Förderung von Trainerinnen und Kampfrichterinnen. Mittendrin: Simone Lammers, Vizepräsidentin Chancengleichheit im Berufsverband der Trainerinnen und Trainer im Deutschen Sport e.V. Zuletzt trat die AG im Rahmen der Frauenvollversammlung 2019 in Leipzig auf den Plan und präsentierte ihre Vorhaben sowie Erreichtes. „Wir haben festgestellt, dass viele Vereine und Verbände zwar über Gleichstellungsbeauftragte verfügen, dass diese aber häufig gar nicht wissen, was ihre Aufgaben tatsächlich umfasst. Beispielsweise kann die Gewinnung von mehr Trainerinnen ein elementarer Bestandteil sein kann“, so Lammers. „Insofern haben wir uns auf die Fahnen geschrieben, ein Handbuch für Gleichstellungsbeauftragte zu entwickeln, das neben der Darstellung des Aufgabenprofils auch Best Practise-Beispiele enthält.“

Davon gibt es einige. Die Leutzscher Füchse aus Leipzig sind ein solcher. Der Tischtennis-Verein aus Leipzig präsentierte sich bei der Vollversammlung und wurde beim angebundenen Kongress „Augenhöhe oder Brustumfang“ zudem mit dem DOSB-Gleichstellungspreis für Organisationen ausgezeichnet. Für eine für einen Sportverein vorbildliche Werbung für den Frauensport, wie es seitens des DOSB hieß. „Tatsächlich hat mir die Vorstellung der Füchse sehr gut gefallen“, fand auch Simone Lammers. „Sie präsentieren sich über alle Kanäle der Öffentlichkeitsarbeit geschlechtergerecht und stellen Frauen und Männer gleichermaßen in den Mittelpunkt. In allen Bereichen des Vereins sind Trainerinnen aktiv, auch bei den Jungs und Männern. Solche Beispiele wollen wir in unserem Handbuch aufführen, um damit zur Nachahmung anzuregen.“

Gleiches gilt für das Projekt „Anpfiff: Mehr Frauen im Spiel“ des Deutschen Handball-Bundes. Das Projekt wurde bereits 2013 ins Leben gerufen mit dem Ziel, weibliche Schiedsrichterinnen in den Landesverbänden zu gewinnen, zu fördern und zu unterstützen. Mit der Vision, Frauengespanne für nationale und internationale Spitze zu qualifizieren. Entscheidende Instrumente bei der Entwicklung von Schiedsrichter-Gespannen im DHB sind Mentoring und Coaching, wie Sally Kuhlemann, Bezirksschiedsrichterwartin im hessischen Bezirk Wiesbaden/Frankfurt und Beisitzerin in der DHB-Frauenkommission zu berichten wusste. So stehen den (weiblichen) Perspektivkadern beispielsweise bei Wettkämpfen Coaches zur Seite, die punktgenaues Feedback und eine Leistungseinschätzung geben und Verbesserungspotenziale aufzeigen.

Ein weiteres Ziel der AG ist die verstärkte Präsentation von Trainerinnen und Kampfrichterinnen in der Öffentlichkeit. Dass es Frauen in der Sport-Berichterstattung grundsätzlich schwerer haben als ihre männlichen Kollegen, ist klar. Das Ausmaß der Ungleichheit wurde beim Kongress einmal mehr deutlich. Präsentiert wurden die Ergebnisse von Studien der Macromedia Hochschule Hamburg: Nach deren Auswertungen beschäftigen sich nur rund 10% der lokalen und regionalen Berichterstattung in ausgewählten Regionen mit Frauensport – und das, obwohl rund 40% der in Sportvereinen organisierten Mitglieder weiblich sind. „Ich empfinde das als ernüchternd“, so Simone Lammers. „Aber es deckt sich mit meinen trägen Bemühungen, Berichte über Trainerinnen zu platzieren. So habe ich nun mehrfach Versuche unternommen, in der Zeitschrift Leistungssport mehr Berichte über Trainerinnen anzuregen. Bisher ohne nennenswerten Erfolg.“

Ein Lichtblick sind die „Brave Stories“ von DOSB und Close Distance Productions unter https://www.bravestories.de. Hier werden starke Frauen im Sport vorgestellt. Eine hauptberufliche Trainerin fehlt noch – aber die wird sicher bald folgen.

 

BVTDS-Mitgliederversammlung 2019 findet am 13. November in Mülheim/Ruhr statt

Das BVTDS-Präsidium um das Präsidenten-Duo Holger Hasse und Gert Zender lädt zur diesjährigen Mitgliederversammlung des Berufsverbandes der Trainerinnen und Trainer im Deutschen Sport e.V. ein. Diese findet am 13.11.2019 ab 18.00 Uhr in der Geschäftsstelle des Badminton-Landesverbandes NRW in der Südstraße 23, 45470 Mülheim an der Ruhr statt.

Anträge auf Änderung und/oder Ergänzung der Tagesordnung müssen bis spätestens 06.11.2019 in schriftlicher Form via E-Mail an info@bvtds.de oder per Post an die Geschäftsstelle eingehen.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung möchte das Präsidium mit den Mitgliedern u.a. die aktuelle Ausarbeitung der „AG Trainerkonzept“ des DOSB diskutieren, die auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des DOSB verabschiedet werden soll und tiefgreifende Verbesserungen der arbeitsvertraglichen Situation von Trainerinnen und Trainern beinhaltet.

Daher freuen wir uns sehr über eine rege Teilnahme!

Die vollständige Tagesordnung findet sich hier: BVTDS_Mitgliederversammlung_Tagesordnung_2019_11_13

Fachforum zur psychischen Gesundheit am 8. November in Berlin

Die BKK Novitas und MentalGestärkt veranstalten am 8. November von 12.00 bis 17.00 Uhr in Berlin (Stadion Alte Försterei) die Neuauflage ihres erfolgreichen Fachforums für Trainer*innen, Führungskräfte und weitere Interessierte zum Thema „Kein Stress mit dem Stress – psychische Gesundheit im Leistungssport erhalten und fördern“.

Die Teilnahme an der Veranstaltung, an der namhafte Referent*innen Impulsbeiträge liefern und für Podiumsdiskussionen zur Verfügung stehen, ist kostenlos. Weitere Infos liefert der untenstehende Flyer.

Flyer_Fachforum_kein-stress_2019

Auf der Überholspur: Rulof Schröder absolviert duale Berufstrainer-Ausbildung – und noch mehr

Seine Trainerlaufbahn begann eher aus der Not heraus. Beim SSV Schafflund, „weil kein anderer da war.“ Im Alter von 15 Jahren übernahm Roluf Schröder Verantwortung in seinem Heimatverein, heute ist er Assistenztrainer Talententwicklung im Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen (BLV-NRW) – mit 19 Jahren. „Es hat mich sofort begeistert, Wissen weiter zu geben. Schnell war klar, dass ich als Trainer mehr Potenzial habe denn als Spieler, insofern war der Weg gewissermaßen vorgezeichnet“, blickt Roluf Schröder zurück.

Rulof Schröder (Mitte) eingerahmt von seinen Schützlingen.

Rulof Schröder (Mitte) eingerahmt von seinen Schützlingen.

Marcus Busch, heutiger Landestrainer Sportentwicklung und langjähriger Chef-Landestrainer im BLV-NRW, wurde auf den jungen Mann aus Schleswig-Holstein aufmerksam und bot ihm ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) am Landesleistungszentrum in Mülheim an der Ruhr an. „Ich kannte Roluf nur als gegnerischen Athleten aus dem Norden und erfuhr, dass Roluf sich mit dem Gedanken eines FSJ beschäftigte. Bei den Deutschen Meisterschaften 2017 haben wir dann, gemeinsam mit seinen Eltern, über das Projekt ‚FSJ am Deutschen Badminton-Zentrum in Mülheim‘ gesprochen. Mir fiel schnell auf, dass Roluf mit seinen jungen Jahren bereits eine sehr reife Persönlichkeit ist. Am Ende des Gespräches erwähnte er quasi nebenbei, dass er ja vielleicht nach dem FSJ auch Profi-Trainer werden möchte – eine Vision, die damals noch recht unwahrscheinlich anmutete.“ Weiterlesen