Feierstunde zur Gründung des Zentrums für Safe Sport e.V.
Berlin - Mit einem Empfang im Bundeskanzleramt wurde die Gründung des Zentrums für Safe Sport e.V. gefeiert. Vorausgegangen war ein vierjähriger Entwicklungsprozess mit intensiven fachlichen Diskussionen und juristischen Abwägungen. Eingeladen waren die Stakeholder, die die Roadmap von Beginn an begleitet hatten, sowie politische Entscheidungsträger*innen aus Bund und Ländern.
09.07.2026 – Feierstunde zur Gründung des Zentrums für Safe Sport e.V.
Berlin - Mit einem Empfang im Bundeskanzleramt wurde die Gründung des Zentrums für Safe Sport e.V. gefeiert. Vorausgegangen war ein vierjähriger Entwicklungsprozess mit intensiven fachlichen Diskussionen und juristischen Abwägungen. Eingeladen waren die Stakeholder, die die Roadmap von Beginn an begleitet hatten, sowie politische Entscheidungsträger*innen aus Bund und Ländern.
Staatsministerin Dr. Christiane Schenderlein begrüßte die Gäste und dankte allen Beteiligten für die konstruktive Zusammenarbeit. Besonders würdigte sie die Vertreter*innen der Betroffenen, die sich mit großem Engagement für die Einrichtung einer unabhängigen Anlaufstelle eingesetzt haben.
In einer Podiumsdiskussion diskutierten Vertreter*innen des DOSB, der Betroffenenvertretung, der Landessportbünde und von Athleten Deutschland ihre Erwartungen an das neue Zentrum. Ein gemeinsames Anliegen war, dass sich möglichst viele Sportverbände beteiligen und den Safe Sport Code unterzeichnen.
Trainer*innen Deutschland war durch Präsident Holger Hasse und Vizepräsidentin Simone Lammers aktiv in den Entwicklungsprozess eingebunden. Der Berufsverband hat sich dabei für eine differenzierte Betrachtung der Rolle von Trainer*innen eingesetzt und soll künftig im Safe Sport Rat vertreten sein, um die weitere Entwicklung des Zentrums mitzugestalten.
Trainer*innen Deutschland unterstützt die Einrichtung eines unabhängigen Zentrums ausdrücklich und bekennt sich zum Safe Sport Code. Gleichzeitig sind Trainer*innen wichtige Vertrauenspersonen für Athletinnen und häufig erste Ansprechpartnerinnen bei Verdachtsfällen. Gemeinsam mit der Trainerakademie wurde deshalb ein Qualifizierungsangebot entwickelt, das Trainer*innen Handlungssicherheit im Umgang mit dem Safe Sport Code vermittelt.
„Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass Trainer*innen Zugang zu juristischer Beratung erhalten und im Aufarbeitungsprozess professionell begleitet werden. Kommt es zu falschen Beschuldigungen, braucht es zudem verbindliche Verfahren und einen Leitfaden zur Rehabilitierung“, betont Vizepräsidentin Simone Lammers.
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