Trainerinnensymposium am 2. Juli 2026 in Köln
Köln - Das RheinEnergieSTADION bot den passenden Rahmen für die Präsentation der Ergebnisse der vom BISp geförderten QualiFT-Studie der Deutschen Sporthochschule Köln. Das Team um Prof. Dr. Anne Schubring führte zahlreiche Interviews, analysierte Daten und bezog Erkenntnisse aus anderen Bereichen ein.
Trainerinnensymposium am 2. Juli 2026 in Köln
Köln - Das RheinEnergieSTADION bot den passenden Rahmen für die Präsentation der Ergebnisse der vom BISp geförderten QualiFT-Studie der Deutschen Sporthochschule Köln. Das Team um Prof. Dr. Anne Schubring führte zahlreiche Interviews, analysierte Daten und bezog Erkenntnisse aus anderen Bereichen ein.
Die Studie zeigt: Während auf Mitglieder- und Athlet*innenebene Fortschritte erzielt wurden, sind Frauen im Trainerinnenberuf – insbesondere im Leistungssport – weiterhin deutlich unterrepräsentiert. Ursachen sind individuelle, gesellschaftliche und strukturelle Faktoren. Dadurch verliert der deutsche Spitzensport wertvolles Potenzial und Athlet*innen fehlen weibliche Vorbilder. Ziel der Studie ist es, praxisnahe Handlungsempfehlungen für mehr Chancengleichheit zu entwickeln.
Trainer*innen Deutschland unterstützte das Projekt und beteiligte sich mit einem Workshop sowie an einer Podiumsdiskussion. Der Einladung folgten Vertreterinnen aus Sportverbänden, Landessportbünden, Politik und Wissenschaft.
Im Mittelpunkt standen die Themen „Trainerinnenförderung – zwischen Kulturwandel und Empowerment“ sowie „Traumjob Trainerin? Strategien zur Stärkung des Berufsbildes und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf“. Diskutiert haben unter anderem Isabell Sawade, Lisa Brennauer, Karl Schwarzenbrunner, Lea Krüger (Athleten Deutschland), Holger Hasse (Trainer*innen Deutschland), Vertreter*innen des DOSB, der Trainerakademie, der Deutschen Sporthilfe sowie des österreichischen Gender-Trainee-Programms. Auch Dr. Kibele aus dem Bundeskanzleramt nahm teil.
Einigkeit bestand darin, dass erfolgreichen Einzelmaßnahmen nun verbindliche Schritte folgen müssen. Trainer*innen Deutschland fordert deshalb:
- tarifgebundene oder tarifähnliche Bezahlung,
- gezielte Förderung von Trainer*innen,
- bessere Vereinbarkeit von Familie und Trainer*innenberuf,
- Offenheit für verbindliche Frauenquoten in Führungspositionen,
- gleiche Sichtbarkeit und Wertschätzung von Trainer*innen im Sport.
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