Simone Lammers engagiert sich im DOSB für die „Förderung von Trainerinnen und Kampfrichterinnen“

Die DOSB-Frauenvollversammlung hatte im Oktober 2016 die „Strategischen Eckpunkte zum Themenfeld Gleichstellung im Sport des DOSB bis 2020“ beschlossen. Herausgestellt wurden die vier Handlungsfelder Gleichstellung in Führungspositionen, Förderung von Trainerinnen und Kampfrichterinnen, Kampf gegen sexualisierte Gewalt und Geschlechtergerechte Darstellung in den (Sport)Medien.

Im April wurde von den Zuständigen um DOSB-Vizepräsidentin Dr. Petra Tzschoppe die Zusammensetzung der vier zugehörigen Arbeitsgruppen bekannt gegeben – und BVTDS-Vorstandsmitglied Simone Lammers in die Gruppe „Förderung von Trainerinnen und Kampfrichterinnen berufen.

Am 27. April nahm die AG ihre Arbeit auf. „Primär haben uns die DOSB-Vertreter über das Projekt als solches informiert“, berichtet A-Trainerin Simone Lammers. „Des weiteren haben wir uns damit beschäftigt, welche Entwicklungsschritte wir bis zur nächsten Frauenvollversammlung gehen können“. Die findet am 29./30. September 2017 statt – Teil davon ein Workshop der Arbeitsgruppe „Trainerinnen und Kampfrichterinnen sein. „Wir wollen in unserer Arbeitsgruppe erarbeiten, was sich konkret ändern muss, damit es tatsächlich zu einer Gleichstellung von Trainerinnen kommt“, so Lammers. Einhellige Meinung der Runde war, dass der Berufsstand des Trainers an sich schon mit Schwierigkeiten behaftet und eine Vereinbarung von Beruf und Familie eine riesengroße Herausforderung sei – und wir Trainerinnen um so schwieriger. „Wir wollen herausfinden, was zur Verbesserung der Situation beitragen kann“, ergänzt Lammers. „Und wie sich die Attraktivität und Perspektive für Trainerinnen und Kampfrichterinnen erhöhen können.“Foto AG Trainerinnen

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