Simone Lammers und ihre AG-Kolleginnen und Kollegen werden Verbände bei der Förderung von Trainerinnen beraten

Seit rund einem Jahr engagiert sich BVTDS-Vorstandsmitglied Simone Lammers in der DOSB-AG „Förderung von Trainerinnen und Kampfrichterinnen“. Als ehemalige Trainerin im Leistungssport liegen der Lehrerin und Organisationsberaterin insbesondere die Anliegen der Trainerinnen am Herzen. Insofern stößt ein neues Projekt der AG auf ihre besondere Wertschätzung: Das Angebot der konzeptionellen Beratung von Spitzenfachverbänden zur Förderung von Trainerinnen. „Wir stellen immer wieder fest, dass die Verbände Interesse an Personalentwicklung formulieren. Umso erfreulicher, dass Personalentwicklung das Thema des DOSB-Innovationsfonds im Jahr 2019 sein soll. Für eine erfolgreiche Antragstellung beim Fond bietet unsere AG an, bei der Konzepterstellung zur Förderung von Trainerinnen zu beraten, wenn notwendig.“ Das Vorhaben der AG soll den Verbänden bei der DOSB-Mitgliederversammlung Anfang Dezember vorgestellt werden.

Als zweite konkrete Maßnahme beschloss die AG bei ihrem letzten Treffen, für eine vermehrte öffentliche Berichterstattung von Frauen im Leistungssport einzustehen. Insofern richtet die AG einen gezielten Aufruf an Verbände, haupt- und ehrenamtliche Trainerinnen, Kampfrichterinnen und weibliche Führungskräfte zu nennen, die der Öffentlichkeit vorgestellt werden sollen. „Wir wollen erreichen, dass über die DOSB-Kanäle einmal monatlich eine Frau aus dem Leistungssport vorgestellt werden soll“, so Lammers. Mögliche Kandidatinnen können gerne über info@bvtds.de übermittelt werden.

Auch mit der Vorstellung von Trainerinnen in der Zeitschrift „Leistungssport“ hat sich Simone Lammers zuletzt intensiv befasst. „In der Zeitschrift werden regelmäßig Trainerpersonen vorgestellt. Aus meiner Sicht eine sehr interessante Rubrik. Die Quote der vorgestellten Trainerinnen liegt bei rund 15%. Wenn man sich vor Augen hält, dass der DOSB das Ziel verfolgt, in allen Bereichen eine Frauenquote von 30% zu erreichen, ist auch bei der Vorstellung von Trainerinnen noch Raum für Verbesserungen. Ich habe von Seiten der Redaktion positive Rückmeldungen bekommen. Auch hier ist es wichtig, immer wieder Trainerinnen zu benennen, deren Vorstellung sich anbietet.“

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